Das war mal wieder ein spaßiges kleines und schnelles Projekt! Auf dem Sperrmüll (wo sonst!) la ein Sack mit Fahrradlampen, alt und neu, Metall und Kunststoff. Das schrie nach einem Lichtobjekt. Die Lampen sind einfach mit Klebeband an einer batteriebetriebenen LED-Lichterkette befestigt. Ein absolutes Lieblinsdings!

 
 
Wer immer das auch war, der die alten Werkzeuge auf den Sperrmüll gelegt hat - er hat mir einen großen Gefallen getan. So, und um sauber zu bleiben: Auch das hier ist wieder ein Text von Zachary Smith, nur die Umsetzungsidee ist diesmal von mir. Aufgetragen mit einem Lackmalstift mit extrafeiner Spitze, aber auch das ist noch nicht ideal. Der lack ist zu flüsssig und nicht deckend genug, so dass man die Schrift mehrmals ziehen muss. Aber ich werde schon noch den richtigen Träger finden.

 
 
Klar, kann ich. Mit einem permanent Marker geht fast alles. Oder Ölfarbe. Acrylfarbe. Der Pinsel sollte so klein sein, dass er mit bloßem Auge fast nicht mehr wahrnehmbar ist. Ich habe keine Ahnung, wie Profis das machen, und momentan interessiert es mich auch nicht sehr.
Auch diese Säge ist eine Kopie von zwei Ideen von Zachary Smith. Boy, this is fun!

 
 
Zachary Smith - habt ihr von ihm schon einmal gehört? Wenn es euch zu Typo-Arbeiten hinzieht, seid ihr bei ihm absolut richtig. Seine Arbeiten gefallen mir so gut, dass ich - was ich sonst fast nie tue - eine seiner Arbeiten kopiert habe: Lebensmotto auf Sägeblatt.
Schon als ich die beiden verrosteten Handsägen auf dem Sperrmüll sah, wussteich, dass irgend etwas daraus werden würde, und dann stoße ich auf jemanden, der ähnlich verrückt denkt - schön!
Im Gegensatz zu Smith habe ich mit Pinsel und Acrylfarbe gearbeitet statt mit einem Stift - aber nur, weil ich das Ding unbedingt sofort machen wollte, und nur das im Haus hatte. Zu empfehlen ist es nicht. Wenn ich sage "kopiert", dann meine ich das auch so: Vom Bildschirm mit Bleistift übertragen auf Papier, übertragen mit weißem Kreidestift auf das Sägeblatt, dann mit Pinsel ausgefüllt. Für weitere Infos schaut auf Zachary's Tumblr rein.

 
 
Advent, Advent, die Kellertür klemmt.
Berenike hat upcycled wie toll,
jetzt ist der Keller komplett voll.
Verkaufen ist nicht so ihr Ding,
verschenken macht schon eher Sinn.


Advent, Advent, der Server brennt.
Der Blog ist heut so gut besucht,
ob sie's mal mit nem Giveaway versucht?
Diese Besteckrolle, retro, fein, klein,
kann also jetzt bald eure sein!

Und so geht es:
Schickt mir bis Nikolaus - also bis zum 6.12.2013 um Mitternacht - ein Lieblingsfoto von einem selbst gemachten Upcyclingprojekt mit einem kurzen Text dazu (wie kam es zu der Idee/ was ist es/ wie geht es/ ....). Aus euren Einsendungen lose ich einen Gewinnerbeitrag aus, den ich dann hier im Blog als Gastbeitrag unter eurem Namen veröffentliche. Und diese Besteckrolle geht als Dankeschön an die Gewinnerin oder den Gewinner raus!

Euren Beitrag schickt ihr bitte an bgais [at] gmx [punkt] de.

Also: Her mit euren selbstgemachten Lieblings-Upcycling-Dingern!

 
 
Jedes Upcycling-Objekt hat eine Vorgeschichte. Diese hier handelt von einem Freund, der mir ein Plattenspieler schenkt, reparieren will und dabei falsch verkabelt und "durchbrutzelt". Selten habe ich jemanden so mit sich selber hadern sehen. Aber mit dem guten Ende dieser Vorgeschichte - er hat mir einen neuen geschenkt - beginnt die Story dieses Turntable Clockers.
Ich habe den Plattenspieler also zerlegt und ausgeräumt, ein Bisschen Platz frei gebrochen für das Uhrwerk, und dann alles zusammen gesetzt und wieder verschraubt. Die Platte, die ich hierfür geopfert habe, hat den Titel "Am Brunnen vor dem Tore" - ich kann sie entbehren, glaube ich. Und hier noch ein Tipp für Schallplattenbastler: Ist die Platte sehr verkratzt (und nur die verbasteln wir ja, richtig? :-) ), übergießt sie kurz mit heißem Wasser. Danach glänzt sie wieder.

 
 
Radwerk Gallien, ein Münsteraner Fahrradladen. Mir wurde wieder mal ein Fahrradhelm geklaut, ich brauche also einen neuen, logisch. Ich war bestimmt schon zig Mal hier im Laden, aber heute fällt mir zum ersten Mal auf, was über mir an der Wand hängt: Es sind drei Rinderschädel aus upgecycleten Fahrradteilen.
Als Eine, die ebenfalls keinen alten Brooks-Sattel wegwerfen könnte, habe ich Thomas die Erlaubnis abgequatscht, seine Viecher hier zeigen zu dürfen. "Ich hätte da auch noch 'ne Zecke", sagt er und holt sie. Argh!

Solltet ihr mal in Gegend sein, oder ein kaputtes Fahrrad haben, schaut doch mal in der Gereonstraße 33 in Münster vorbei. Vielleicht hat Thomas bis dahin auch noch die Spinne gefunden, die noch irgendwo im Keller stehen muss ...
Nach dem Rinderschädel auf dem Header-Foto braucht ihr aber nicht mehr zu suchen - den kaufe ich mir, für meinen Flur. Als Aufhängung für den neuen Fahrradhelm.

 
 
Unter dem Titel "Es war einmal ein Hemd" hat Juliet Bawden ein schönes Buch veröffentlicht. Eine Idee daraus (die ich aber auch schon an vielen anderen DIY-Tränken im Web gesehen habe) ist die des Kissenbezugs. Simpler geht es kaum, denn hier kann man einfach die Wendeöffnung vergessen, denn es gibt ja die Knopfleiste.

In die Give-Box hatte jemand 14 Herrenhemden mit Löchern und abgeschubbelten Kragen gelegt - ideal zum Kissenbezug-Nähen. Auch die verwendeten Inlets sind zu 90% wieder verwendet - ich kaufe  nur im Notfall neues Material. ;-)


 
 
Halloween, liebe Upcycler! Zwar gehören wir nicht zu denen, die kostümiert durch die Straßen ziehen, aber für Halloweenkürbisse haben wir ein Faible.  Da kleine Kinder noch nicht so kraftvoll mit einem Messer einen Kürbis bearbeiten können, beschränke ich das Schnitzen selber gerne auf ein Minimum. Denn für Kinder ist es, glaube ich, sehr frustrierend, mit Freude ein Projekt anzufangen, das sie dann wegen Kraftmangel an Mama abgeben müssen. So verwenden wir Perlen, Nadeln, Lämpchen, und die Vampirgebisse von Karneval.

 
 
Da hat jemand kaputte Frontlampen für Fahrräder gesammlt, irgendwann genug davon gehabt und einen ganzen Sack davon auf den Sperrmüll gestellt - der Anfang einer süßen Upcycling-Idee. Wir haben zwei Latten mit Flachverbindern zusammen gefügt und die Fahrradlampen mit ihren Halterungen dazwischen geklemmt. Ein Bisschen fummelig, aber nicht kompliziert. Dann haben wir sie bepflanzt und draußen an die Hauswand gehängt.
Der Hausgemeinschaft und den Nachbarn gefällt's!